„Rettungskette Forst“ in den Landkreisen Altötting und Mühldorf

Jedes Jahr ereignen sich bei der Waldarbeit in unseren bayrischen Wäldern mehrere tausend Unfälle, manche davon enden auch tödlich. Gerade bei schweren Verletzungen spielt die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes eine große Rolle. Deshalb wurde von der Bayerischen Forstverwaltung, ein flächendeckendes System von Rettungstreffpunkten entwickelt und mit den Integrierten Leitstellen abgestimmt, das helfen soll, wertvolle Minuten zu gewinnen. Durch eindeutig festgelegte Treffpunkte für Notarzt und Rettungsdienst entfallen zeitraubende Anfahrtsbeschreibungen.

Im Bereich der Landkreise Altötting und Mühldorf wurden für den Privat- und Körperschaftswald vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Töging 262 Rettungstreffpunkte festgelegt und bei der Integrierten Leitstelle Traunstein hinterlegt. Wer sich über das Internet über passende Rettungstreffpunkte informiert, kann dieses System bereits nutzen. Die Rettungstreffpunkte und weitere Informationen zu diesem bayernweiten Projekt finden Sie im Internet unter www.rettungskette-forst.de.

In einem nächsten Schritt sollen möglichst alle 262 Rettungstreffpunkte beschildert werden. Das bringt zusätzliche Sicherheit im Unglücksfall, da die Kontaktperson und der Rettungsdienst sehen: Hier sind wir richtig! Außerdem kann so die Rettungskette Forst auch die einzelnen Rettungstreffpunkte in der Bevölkerung – bei Waldbesitzern und auch Erholungssuchenden – zusätzlich bekannt gemacht werden. In Gemeindebereich Pleiskirchen wurden nun elf Rettungstreffpunkte eingerichtet.

In der Beigefügten Karte können Sie diese hier einsehen. Mit dem nachfolgenden Link gelangen Sie zu einem Info-Flyer, den Sie sich auch downloaden können. Flyer